Chronik
1896
Mit großem Eifer bemüht sich die FF Söll um eine verbesserte Ausstattung: durch den Reinerlös eines Glückstopfes und durch kräftige Mithilfe der Gemeinde kann eine 2. Landfahrspritze angeschafft werden.
1897
Mit der FF Ellmau wird erstmalig eine Talschaftsübung durchgeführt.
1898
Für die Verdienste um Gründung und Ausbau der FF Söll wird dem Gemeindevorsteher Peter Horngacher Stöckl ein Ehrendiplom überreicht.
1899
Am 17. September 1899 findet in Söll der 24. Bezirksfeuerwehrtag statt. Die FF Söll absolviert im Durchschnitt jährlich 10 Schulübungen, 2 Nachtübungen und jeweils 1 - 4 Übungen für die Steiger und Spritzenmannschaften.
Beim Brunnhof wird ein weiterer Hydrant errichtet.
1900
Der Gründerkommandant Johann Moser scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus.
Zusammensetzung des neugewählten Ausschusses:
Hauptmann Florian Oblasser
Hptm. Stellvertreter Andrä Vötter
Schriftf./Zeugwart Leonhard Oberhauser
Kassier Ignaz Hofer
Steigerführer Georg Thaler
Spritzenmeister Johann Angerer
Schlauchmannschaftsfr Johann Rainer
Bei besonderen Anlässen übernimmt Kdt. Stv. Andrä Vötter die Kommandantenstelle, weil Hpt. Oblasser nicht militärisch ausgebildet war.
Schwere finanzielle Sorgen drücken Gemeinde und Feuerwehr. Man erwägt sogar ein Majestätsgesuch an den Kaiser zu richten, um die notwendigen Reparaturen am desolaten Spritzenhaus vornehmen und finanzieren zu können.
1901
Tod des Gründerhauptmannes Johann Moser
1902
Bei der Vollversammlung wird Andrä Vötter zum neuen Kommandanten bestellt.
1906
10 Jahre FF Söll. Interessantes Detail aus der Chronik:
"... durch den damaligen Löschinspektor Egger werden vier Feuerwehrkameraden mit der 25-jährigen Verdienstmedaille ausgezeichnet... Peter Horngacher, Franz Bliem, Jakob Klingler und Michael Kaufmann... "
1909
34 Delegierten - und Bezirksfeuerwehrtag in Söll. Die FF Söll zählt über 70 Aktive.
1912
Der Theaterverein Söll spendet der FF Söll den gesamten Reinerlös des Theaterjahres, damit die Feuerwehr ihre Landfahrspritze in Reparatur geben kann.
1914 -1918
Schwere Zeiten für das Feuerwehrwesen: Auf Anregung der Gemeindeführung werden bei Nacht Feuerwachen aufgestellt, weil die Bevölkerung dem »Russenlager« mit Argwohn gegenübersteht. In dieser Zeit melden sich sogar Frauen für den Dienst bei der Feuerwehr. Insgesamt haben 63 Feuerwehrkameraden den Kriegsdienst geleistet. Die Gedenktafel in der Kriegerkapelle zählt 14 gefallene Mitglieder der FF Söll.
1920
Ein orkanartiger Sturmwind richtet in der ganzen Gemeinde großen Schaden an. Auch das baufällige Spritzenmagazin wird dabei total zerstört. Die noch heil verbliebenen Gerätschaften werden bei einzelnen Höfen und Scheunen untergebracht.

Stolz präsentiert sich 1921 das Festkomitee
1921 in krisengeschüttelter Zeit gelingt dank der Gemeindeunterstützung und viel Eigenleistung der Neubau eines Spritzenmagazins. Im Erdgeschoß wird die Gemeindekanzlei, im 1. Stock eine Wohnung für den Gemeindesekretär eingerichtet.
1922
In der Gemeinde wird ein Natural-Brandschaden-Hilfsverein gegründet.
Diese Initiative der Feuerwehr und Gemeinde hat in den Zeiten der Inflation einen erfreulichen Andrang zur FF zur Folge: Der Mitgliederstand erreicht mit 106 aktiven Mitgliedern eine Rekordmarke!
1923
Einführung des Florianifestes.
Der Bezirksverband bemängelt schadhafte Wasserreservoirs, veraltete Spritzen und mangelhafte Koordination zwischen Gemeinde und Kommando. 1924 Überall große Not.
Die Inflation strebt ihrem Höhepunkt zu:
der Eintritt für den Feuerwehrball beträgt 10.000 Kronen. Dafür bringt der dabei veranstaltete »Glückstopf« 7 Millionen Kronen ein. 1925 Nach und nach kann die FF neu uniformiert werden.

Auf, zur Schau-Übung mit dem "Dieselroß" von Ager Johann - Untersteintal zum "Brandobjekt"
1926
30 Jahre Feuerwehr Söll
Das Jubiläumsprogramm wird am Vorabend mit einer »Serenade« und einem Fackelzug am Kirchplatz eingeleitet
Nach feierlichem Gottesdienst am Festtag erfolgt das Gedenken beim Kriegerdenkmal.
Am Nachmittag wird eine Schauübung angesetzt, die aber wegen aufkommenden Gewitters unterbrochen werden muss. Auch die Defilierung und Dekorierung muss in den »Feldwebel« verlegt werden.
Das Jubiläumsfest endet am Abend mit einem unterhaltsamen Feuerwehr - Familienkränzchen.
Die Mitgliederzahl erhöht sich auf 126 Feuerwehrmänner.
1927
Andrä Vötter wird anlässlich seines 25-jährigen »Dienstjubiläums« zum Ehrenkommandanten ernannt.
1927
Man beabsichtigt auch im Weiler Hauning eine FF Fraktion zu gründen. Vorläufig scheitert sie an der Bereitstellung der notwendigen Ausrüstung.
1930
Martin Angerer und Peter Feyersinger absolvieren einen Maschinistenkurs mit »Sehr gut«.
1931
Anlässlich des Florianifestes am 17. Mai fand die feierliche Weihe einer neuen Motorspritze statt.
1932
Nach der Neu-Uniformierung entschließt sich die FF auch für den Ankauf einer neuen Fahne. Bei außerörtlichen Einsätzen übernimmt die Frächterei Maier den Personen- u. Gerätetransport.
1933
Streif Josef wird zum neuen Kommandanten bestellt.
Der Bauernhof von Unterstegen brennt bis auf die Grundmauern nieder.
1934
Umsturzversuche erschüttern das Land
1935
Die FF stellt Personal für Feuerwachen während der Nacht ab. Trotz unruhiger Zeit zählt die FF einen Mitgliederstand von 130 Mann. Es wird neuerlich eine Fraktionsgründung für Hauning geplant, auch für Stockach werden Überlegungen angestellt.

Mit festlichem Programm wurde 1936 das 40-Jahr-Jubiläum begangen, bei dem auch eine weitere Motorspritze eingeweiht wurde.
1937
Mit diesem Jahr treten die neuen Feuerwehrbestimmungen in Kraft, die nicht überall Freude auslösen...
Es kann eine moderne Lichtanlage angekauft werden.
1938
Ein großer Teil der Feuerwehrmänner wird zum Militärdienst eingezogen. Mit den »neuen« Behörden entwickelt sich ein wahrer »Papierkrieg«.
1939
Ausbruch des 2. Weltkrieges. Der Großteil der Feuerwehrmänner wird zu den Waffen gerufen. Das gesamte Inventar der FF wird der Gemeinde übereignet.
1945
Dramatische Mai-Tage in Söll, nachdem sich rückflutende NS-Gruppierungen den anrückenden Amerikanern widersetzen und den gesamten Ort in große Gefahr bringen. Bei einem Gefechtswechsel gerät der Gründbichlhof in Brand.
Die FF Söll trauert um 5 gefallene Mitglieder.
1946 50 Jahre Feuerwehr Söll .
Die Auswirkungen des Krieges waren kein Anlass zu größeren Feiern, wie es sich für das »Goldene Jubiläum« gebührt hätte.
Umso beherzter geht man an den Wiederaufbau und verhilft der Tradition des Feuerwehrwesens zu neuer Aufbruchstimmung.
1949
Bei der Jahreshauptversammlung am 6. März 1949 wird der Tischlermeister Josef Lettenbichler zum neuen Kommandanten der FF Söll gewählt.
In der FF Kasse befinden sich ganze 67.- Schilling. Der Mitgliedsbeitrag wird auf S 2.- erhöht.
1950
1950 hatte die FF Söll folgenden Ausrüstungsstand:
2 Tragkraftspritzen 2 Schlauchwägen 600 m B Schläuche 120 m C Schläuche 4 Strahlrohre abstellbar
3 Strahlrohre nicht abstellbar 1 Gerätehaus gemauert
Wasserversorgung
1 Hochdruckleitung mit 8 Hydranten
1 Tiefbrunnen 2 Bäche
1951
Die Gemeinde Söll zählte 1951 1.875 Einwohner 321 Häuser
1952
Am 14.9.1952 findet in Söll der 76. Bezirks-Feuerwehrtag statt.
1955
Eine weitere Motorspritze wird angekauft. Die verdienten FF Mitglieder/Funktionäre, Stefan Bockenauer und Stefan Feyersinger werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
1958
Johann Horngacher - Bauer beim Thurner wird zum neuen FF Kommandanten gewählt. Altkdt. Josef Lettenbichler wird zum Ehrenkommandanten ernannt. Erstmals wird ein Feuerwehrball abgehalten.
Am 22. Juni 1958 findet die Gründungsversammlung der Fraktion Hauning statt, für deren Zustandekommen sich vor allem Josef Rainer - Diechtl verdient gemacht hat. 1961 Auftakt zu einer herzlichen Partnerschaft
FF Mammendorf/Bayern - FF Söll
1963
Zum neuen FF-Kdt. Stellvertreter wird Johann Niederacher - Laiharting, bisher Kommandant der FF Fraktion Ried - gewählt.

Das 1965 geweihte Gerätehaus, das heute als Gemeindebauhof dient.
1965
Am 15./16. Mai erfolgt mit großem Festprogramm die Weihe des neuen Gerätehauses, eines KLF-Fahrzeuges, sowie 2 Motorspritzen.
1966
Anlässlich der Neuwahlen wird Johann Niederacher als Kommandant, zu seinem Stellvertreter Josef Rainer - Diechtl gewählt.
1967
Ein verheerender Brand macht die Familie von Unterobhaus obdachlos.
1968
In Zusammenarbeit mit dem Wintersportverein Söll organisiert die FF Söll das 1. Bez. Feuerwehrschirennen.
Die veranstaltende FF stellt auch mit Mödlinger Peter den 1. Bezirksmeister.
Kommando von damals:
Kommandant Johann Niederacher Stellvertreter Josef Rainer Schriftführer Johann Embacher Kassier Sebastian Niederacher Gerätewart Mathias Feichter Fähnrich Michael Feyersinger
1970
Die Feuerwehr ersteht einen 2.000 I Tankwagen. Der Kauf wird neben den obligaten Subventionen durch eine Sammlung mitfinanziert.
1971
Mit großem Festprogramm begeht die FF Söll ihr 75-jähriges Bestandsjubiläum.
Sie zählt 81 aktive Mitglieder und 24 Reservisten.
1973
In den Fraktionen gibt es Neuwahlen, bei denen Josef Rainer für Hauning und Johann Ortner für Ried bestätigt werden.
Die FF kauft gänzlich aus Eigenmittel (Vereinskasse) einen Landrover und einen Puch-Haflinger an.
1974
Erstmals kommt der Gedanke nach einer Talschafts-Schwerpunktfeuerwehr auf: dazu findet eine regionale Großalarmübung statt. Schlimme Folgen hat ein Brand im Hotel Tyrol und beim Schwazerbauern.
Die Einsätze gehen immer häufiger über Ortsgrenzen hinaus und sind oft rein technischer Art. Die FF trägt dieser Entwicklung mit vermehrter Bereitschaft zu Übungen und Kursbesuchen Rechnung. Die FF erweitert in Eigenregie ihr Gerätehaus, um Fahrzeuge und Gerät ordnungsgemäß unterbringen zu können.
1975
Ein arbeitsreiches Jahr für die FF:
ein Feuerteufel geht um und versetzt die ganze Region in Angst und Schrecken. Die Höfe von Kronegg und Unterniering brennen bis auf die Grundmauern nieder, weitere Brände in Söll und Scheffau verlangen viel Einsatz. Die FF leistet 1.000 Stunden für Aufräumungsarbeiten. Eine Sturmkatastrophe wütet und deckt 5 Häuser ab, das Gerätehaus platzt aus allen Nähten- ein Grundkauf platzt am Nein der Grundbesitzer
1976
Beim Brand am Klammerhof beweisen die Florianijünger bei 20 Minusgraden Schlagkraft, Ausdauer und Einsatzbereitschaft.
1977
Begleitet von Bürgermeister Simon Zott und der Musikkapelle macht sich die FF Söll auf nach Mammendorf, um mit der Partnerfeuerwehr deren 100-jähriges Bestehen zu feiern.
Der Tankwagen absolviert in diesem Jahr bereits 40 Einsätze. Viele Stunden Einsatz erfordert auch ein Hochwasser des Stampfangerbaches.
1978
Es ist das Jahr der schweren Verkehrsunfälle: 2. Mai : 2 Tankwagen stoßen zusammen und richten ein verheerendes Inferno an.
16. Juli: Folgenschwerer Unfall an der Todeskreuzung (B 312 - Eibergbstr.)
Die FF wird immer mehr zum technischen Einsatztrupp !
1979
Bgm. Zott überrascht die FF mit der Zusicherung eines Grundkaufs für ein neues Gerätehaus. Es können konkrete Planungsvorbereitungen getroffen werden.
Holzer Johann wird von Kdt. Hans Niederacher zum Atemschutzbeauftragten bestellt.
1980
Ehrenkommandant Lettenbichler Josef wird am 8. August zu Grabe getragen. Beim Neubau des Gerätehauses werden 1.676 freiwillige Schichten geleistet.
1981
Im März wird der »alte« Tankwagen an die FF Bruck/Zillertal verkauft und an dessen Stelle ein modernes TLF 4000 von der FF Schlitters angekauft und in Dienst gestellt.
Am 25. 3. fährt eine Gruppe unserer Wehr nach Mammendorf zur Beerdigung von Alfred Löffler, welcher als 1. Vorstand maßgeblichen Anteil am Zustandekommen der Partnerschaft zwischen den Feuerwehren Mammendorf/Bayern und Söll hatte.
Ein Großeinsatz für die FF bedeutet ein Brand auf der »InnerkeatAlm« am 12. 6. auf ca. 1.600 m Seehöhe. Die sog. Koglerhütte wurde zwar ein Raub der Flammen, aber die übrigen aus Holz errichteten Almhütten können gerettet werden.
Zur Nachtzeit des 25. 6. brennt das legendäre »Haberstrohhäusl« völlig nieder. Benachbarte Objekte können vor Schaden bewahrt werden.
Am 21. 8. kommt es zu einem Dachbodenbrand im Wohnhaus Rainer mitten im Dorf, wo größerer Schaden ebenso verhindert werden kann wie bei einem Brand mit Explosion im Ferienhotel Schindlhaus.
Am 8. September wird ein Rettungsschlauch zur raschen und leichteren Bergung von Personen, sowie eine Bergeschere angekauft

Aus diesem Wrack konnte unser FF Kamerad nur mehr tot geborgen werden
1982
Am 12. Februar fährt eine Abordnung unserer Wehr zur Beerdigung von Bezirksfeuerwehrkommandant Eduard Neumayr nach Kufstein. Bei einem schweren Verkehrsunfall im Bereich der Einfahrt zur Fraktion Hauning wird unser FF Kamerad Andreas Mühlbacher tödlich verletzt. Im Laufe des Frühjahres wird der Schulungsraum von den Kameraden in Eigenregie fertiggestellt. Insgesamt werden ca. 600 Stunden kostenlos gearbeitet, damit am 16.4. die 1. Jahreshauptversammlung im neuen Schulungsraum abgehalten werden kann, in dessen Verlauf Kommandant Niederacher Hans zum Ehrenmitglied ernannt wird. Am 7.5. wird die FF zu einem Brand beim Hinterschießlingbauer / Scheffau gerufen. Am 23. Mai wird Niedermühlbichler Peter offiziell zum Gerätewart ernannt - er folgt in dieser Funktion Koch Franz nach. Am 8. Juni wird die FF zu einer Suchaktion nach einem abgängigen Urlaubsgast gerufen. Leider kann dieser im Bereich des »Jodlwaldes« nur mehr tot geborgen werden. Am 9. Juni begleitet eine große Trauergemeinde den Kameraden und langjährigen Schriftführer Christoph Mayerl auf seinem letzten Weg. An den Folgen eines tragischen Arbeitsunfalles verstirbt am 23.7. FF Mitglied Jakob Obwaller. Am 4. Oktober fordert ein schwerer Verkehrsunfall auf der Eibergbundesstraße bei einem Zusammenstoß eines Omnibus (F. Weiss) mit einem LKW zwei Todesopfer. Am 7. Dezember wird der Ankauf eines LFB fixiert, welcher beim Fest im kommenden Jahr eingeweiht und später durch Umrüstung zu einem LF abgeändert wird.
1983
Am 1. Feber fährt eine Abordnung zur Beerdigung von Ludwig Mayer (langj. Vorstand der Partnerschaftsfeuerwehr) nach Mammendorf/Bayern. Mit 4. März wird Alois Schachner zum 2. Gerätewart ernannt. Am 1. August muss ein Waldbrand im Bereich der »Fiaggen-Wand« am Achleitberg unter sehr schwierigen Verhältnissen bekämpft werden. Am 7. September wird Kdt. Hans Niederacher zum Abschnittskommandanten des Abschnittes llI Kirchbichl gewählt. Am 1. Oktober wird ein »Tag der offenen Tür« abgehalten, der regen Anklang in der Bevölkerung findet. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Feuerlöscher überprüft und zusätzlich eine Giftmüllsammlung abgehalten.
1984
Am 15. Jänner wird die FF zur Brandbekämpfung beim »Topfbauer« nach Itter gerufen. Das Ehrenmitglied Mitterer Christian - auch langjähriger Fraktionskommandant in Ried wird am 2.2. zu Grabe getragen. Am 26. 8. begleitet eine große FF Abordnung das Ehrenmitglied Niederacher Peter (Mühlbichl) auf seinem letzten Weg.
1985
Am 22. Jänner gibt eine große Abordnung Altbürgermeister, Ehrenbürger u. FF Kamerad Alois Achorner das letzte Ehrengeleit.
Bei den Bezirks FF Schimeisterschaften am 23. Feber in Hochsöll erringt Mödlinger Peter den 1. Platz in seiner Altersklasse.
Bei einem Brand eines Omnibus auf der B 312 im Bereich Straßenkreuzung Hauning Einfahrt am 28. Juli wird schnelle Hilfe geleistet, ebenso bei einem schweren Verkehrsunfall am 3. August im Bereich des Denggenwaldes. Trotz Einsatz der Bergeschere können die drei Insassen nur mehr tot geborgen werden. Am 6. und 15. August führen starke Regenfälle zu zahlreichen Überschwemmungen in Kellern mehrerer Wohnhäuser. Die FF ist mit dem Auspumpen viele Stunden im Einsatz.
Eine delikate Aufgabe hat die FF am 2. November zu lösen: es gilt beim Schnapflbauern eine Kalbin aus dem Wasserschacht zu bergen !
1986
Am 29. Jänner führt ein Brand beim Edbauern zu einem Großeinsatz. Dank des raschen Einsatzes kann größerer Schaden vermieden werden. Wieder gibt es zahlreiche technische Einsätze in Sachen Verkehr auf der B 312: u.a. Schwerer Verkehrsunfall im Bereich der Straßenkreuzung, ein LKW Brand im Bereich Bocking u.a.
1987
Am 24. Jänner wird die FF zur Hilfeleistung bei einem Brand im Wirtschaftsgebäude nach Scheffau-Hinterstein gerufen. Im Mai dieses Jahres wird die Bezirksalamierung in Betrieb genommen.
Bei einem Verkehrsunfall am 12. Juli im Bereich der Hohen Brücke wird eine Person schwerstens verletzt und muss mit Hilfe der Bergeschere aus dem Wrack geborgen werden.
1988
Am 19. Februar 1988 sind Neuwahlen angesetzt. Der seit 1965 amtierende Kommandant Johann Niederacher muss aus gesundheitlichen Gründen seine Funktion zurücklegen.
Bei einem schweren Unfall im Bereich der Steinerhäuslbrücke müssen 4 Schwerverletzte mit der Bergeschere geborgen werden. Ein brennende Ölheizungsanlage am 30.3. und ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 312 am 6.4., bei dem wieder einmal der Rettungshubschrauber angefordert werden muss, sind nur ein paar Schwerpunkte des 1. Halbjahres. Am 10.6. wird ein Stromagregat angekauft, wobei 50% der Kosten aus der Kameradschaftskasse bezahlt werden. Bei einem Verkehrsunfall am 2.7. nahe des Gasthof Bocking wird durch Einsatz größerer Mengen Bindemittel das Abfließen von Treibstoff ins Erdreich verhindert. Am 15.7. heißt es einen Küchenbrand in einem Wohnhaus zu bekämpfen.
1989
Die Bezirksfeuerwehrschirennen werden von der FF Bad Häring ersatzweise in Hochsöll durchgeführt: die Vertreter der FF Söll wissen den Heimvorteil zu nützen und erreichen gute Platzierungen: Klassensiege für MODLINGER Peter OBWALLER Josef ein 3. Platz für FEICHTER Johann
Schwere Verkehrsunfälle kennzeichnen die Einsatzstatistik:
22.4.: Verkehrsunfall im Bereich Denggenwald mit Einsatz der Bergeschere und Entsorgung ausfließenden Treibstoffs durch Bindemittel Am 21.6. ereignet sich bei Mühltal - Itter wieder ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem es ein tragisches Todesopfer zu beklagen gibt. Schwere Verletzungen erleidet Sillaber M. bei einem Unfall auf der Eibergbundesstraße. Insgesamt sind es wieder rund 50 technische Einsätze, die zu Lasten Verkehr und »Transitstrecke B 312« gehen Wehreinsatz erfordert auch Hochwasser am 15. Dezember 89 im Ortsteil Hauning. Ein Heizkesselbrand komplettiert die vielfältige Bilanz dieses ereignisreichen Jahres.
1990
Starke Regenfälle führen am 15. Februar zu mehreren Hochwassereinsätzen im Söller Einsatzgebiet. Zwischen 27.2. und 1.3. verlegen orkanartige Stürme die Eibergbundesstraße im Bereich Oberstegen, beschädigen Bäume die Pension Huter, beim Koglbauer am Salvenberg wird das Blechdach teilweise abgetragen - die Feuerwehr ist insgesamt ca. 70 Stunden im Einsatz. Zwischen Einsätzen und Hilfeleistungen findet die Jahreshauptversammlung 90 statt: Zu einem Waldbrand in EIImau muss die FF Söll am 18.3. ausrücken. Eine Schmutzwasserpumpe sowie eine neue Motorsäge werden am 2.4. angekauft. Am 5.4. kommt es um Mitternacht zu einem Brand in der Garage und dem darüberliegenden Gebäude des J. Exenberger im Ortsteil Wies. Die FF ist bis in die Morgenstunden im Einsatz.
Am 3. Juli geht eine Mure auf das Anwesen »Mittern« am Paisslberg ab. Steine und Geröll landen in der Bauernstube
Zu einem Verkehrsunfall auf der B 312 im Bereich EllmauAuwald wird die FF am 12. 7. gerufen, um Hilfe mittels Bergeschere zu leisten.
Am 13. 7. gerät der Traktor des Christian H. auf dem Forstweg zu seiner Alm in Brand, der auch den nächstliegenden Waldbereich gefährdet. Das rasche Eingreifen des TLF kann Schlimmeres verhindern.
Am 17. 9. müssen mehrere Verletzte nach einem Unfall beim Gasthof Bocking mit der Bergeschere befreit werden.
1991
Bei den Bezirksschimeisterschaften am 16.2. in Alpbach können die Vertreter der FF Söll wieder ausgezeichnete Platzierungen erringen: MÖDLINGER Peter gewinnt seine Altersklasse, OBWALLER Josef und HÖRL Alois belegen jeweils die 2. Plätze ihrer Gruppe.
Bei einem Verkehrsunfall am 6.4. auf der Eibergbundesstraße müssen die Verletzten mit der Bergeschere aus dem Wrack geborgen werden.
Am 15.4. verursachen spielende Kinder einen Waldbrand im Bereich »Franzlwald« Durch das rasche Eingreifen kommt es zu keinen großen Schäden. Am 15.4. kommt es zu einem Verkehrsunfall auf der B 312. Es müssen Dieseltanks umgepumpt werden.
Am 13.7. und 3.8. führen starke Regenfälle zu überschwemmten Kellern in mehreren Wohnhäusern. Die FF steht insgesamt mehr als 90 Stunden im Einsatz.
Eine Mure verlegt am 8.8. die Eibergbundesstraße im Bereich Hohe Brücke.
Ein nochmaliger Katastropheneinsatz ist am 22.12. notwendig, nachdem anhaltender Schneeregen zu zahlreichen Kellerüberflutungen führt.
1992
Am 29.2. wird das neue Rüstfahrzeug aus Vorarlberg überstellt und in Dienst genommen. Die Einweihung erfolgt am 18.7. im Rahmen des großen Feuerwehrfestes. Für die Finanzierung werden 250.000.- aus der Kameradschaftskasse bereitgestellt. Das neue Rüstfahrzeug muss seine Feuertaufe am 29. März 1992 bestehen, als nach einem schweren Busunglück im Bereich Ager/Stoll Großeinsatz angesagt ist....
Am 26.10.1992 fährt eine größere Abordnung der FF Söll nach Mammendorf zur Feier »30 Jahre Partnerschaft FF Mammendorf - FF Söll« Die Partnerschaft zwischen den beiden Feuerwehren wurde am 27. Mai 1962 mit einem Gegenbesuch begründet. Die kameradschaftlichen Kontakte werden nach wie vor intensiv gepflegt, es gibt zahlreiche gegenseitige Besuche und Treffen, die Zeugnis freundschaftlicher Bindungen geben. Am 7.8. muss wieder zu einem Hochwassereinsatz ausgefahren werden, ein Verkehrsunfall mit drei Schwerverletzten auf der Eibergbundesstraße bedarf des Einsatzes mit der Bergeschere. Bei einem weiteren Verkehrsunfall auf der B 312 werden mehrere Fahrzeuge beschädigt - die Feuerwehr ist mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Zu einem Brand am Haslachhof in Kirchbichl wird die Wehr am 14.12. gerufen, ebenso zu einem Kellerbrand in einem Söller Wohnhaus. Spektakulär ist ein Einsatz am 25.11.- ein Auto muss aus dem Moorsee geborgen werden.
1993
Das Jahr 1993 beginnt am 23.1. mit einem Großeinsatz an der Straßenkreuzung, an der mehrere Verletzte nach einem schweren Verkehrsunfall geborgen werden müssen.
Auf einem Anwesen am Achleitberg kommt es am 1.3. zu einem Kaminbrand.
Am 17.3. werden zahlreiche Keller im Ortsgebiet überflutet - die FF wird zum Hochwassereinsatz gerufen.
22. März 1993 Neubesetzungen
von wichtigen Funktionen:
HORNGACHER Michael Gerätewart
ORTNER Martin Funkbeauftragter
SIMONINI Johann Atemschutzbeauftragter
TREICHL Florian Fähnrich
1. Juni 1993 Brandeinsatz in Itter beim »Hintered-bauern«
28. Juni Brandeinsatz bei der Volksschule in Scheffau
19. Juli Hochwassereinsatz bei der Raiffeisen Wohnanlage, sowie am 23. August. bei mehreren Wohnhäusern.
28. September Verkehrsunfall bei der »Hohen Brücke«
21. Oktober Verkehrsunfall beim Gasth. Bocking
22. November Zur schnelleren Rauchfreimachung von Räumlichkeiten wird ein Belüftungsgerät angekauft.
8. Dezember Bergung eines verunfallten Autos auf der Eibergbundesstraße.
1994
Anlässlich des Ehrenabends am 7. Mai 1994 werden Alt Bez. FF Kdt. Karl Farthofer und Alt Bez. FF Inspektor Bruno Hafner mit der Ehrenmitgliedschaft der FF Söll ausgezeichnet.
26. Jänner 1994 Verkehrsunfall beim Kühlhof Ager, sowie wenig später beim Denggenwald
13. April Bergung eines verunfallten Fahrzeuges
25. Mai und 29. Juni Einsatz und Bergung bei Verkehrsunfällen auf der Eibergbundesstraße
26. und 27. Juli Einsatz bei Hochwasserkatastrophe in Wörgl
1. August Waldbrand beim Kaufmannbauern/Eiberg
10. und 16. August Bergung notgelandeter Drachenflieger (beim Freibauern und zu Oberhausberg)
Bei den 6. Tiroler Feuerwehr Schimeisterschaften in Westendorf erringt Obwaller Josef neuerlich einen 1. Platz in seiner Klasse.
5. Februar Fahrzeugbergung im Bereich Steinerbach
16. März Öleinsatz am Moorsee
25. März Schwerer Verkehrsunfall auf der B 312 Mühltal
Am 1. April verliert die FF mit dem Ableben von Johann Ortner einen verdienten FF Funktionär und den ehemaligen Fraktionskdt. von Ried.
14. August Schwerer Verkehrsunfall auf der Eibergbundesstraße
6. September Unfall beim Denggenwald
21. August 1994 Schwerer Verkehrsunfall beim Denggenhof, der einen langen Einsatz und die Anforderung des Rettungshubschraubers nötig macht.
25. August 1994 Schwerer Verkehrsunfall diesmal beim Kühlhof Ager
31. August 1994 Weiterer Unfall mit Einsatz von Bergeschere
3. Dezember 1994 Brandbekämpfung beim Hagenhof in Scheffau - Hinterstein
1995
Am 4. November fordert der plötzliche Wintereinbruch sein erstes Todesopfer auf der berüchtigten B 312.
Am 8. Dezember wird in Scheffau ein PKW Lenker unschuldiges Opfer eines LKW Manövers. Die FF kann den jungen Familienvater nur mehr tot aus dem völlig zermalmten PKW bergen.
Am 20. Dezember 1995 gerät das Anwesen des G. Laihartinger - Unterkoller in den Mittagsstunden in Brand. Das Wohnhaus sowie die Tiere können gerettet werden, die Scheune brennt vollständig nieder. Der Familie wird umfassend Hilfe zuteil. Dank der breiten Zusammenarbeit können die Aufräumungsarbeiten in Rekordzeit abgeschlossen werden.
1996
Am 4. Jänner 1996 kommt es beim Landhaus Lenz zu einem Kaminbrand der gottlob keine größeren Schäden hinterlässt.
Am 2. Feber fordert ein ein schwerer Verkehrsunfall bei der Einfahrt Scheffau wieder ein Todesopfer.
Am 5. Feber erfolgt wieder ein Einsatz bei einem schweren Unfall bei Itter - Mühltal, wo neben Schwerverletzten leider auch wieder eine tödlich verletzte Beifahrerin zu bergen ist.
Am 8. Feber fordert die Straße wieder ein Einsatz von Bergeschere bei einem Zusammenprall eines Kleinbusses mit einem LKW bei der Einfahrt zum Parkplatz der Bergbahn Scheffau; insgesamt sind 7 Schwerverletzte zu versorgen. 4 Rettungsmannschaften und 2 Notarzthubschrauber sind am Einsatzort.
Mit großem Eifer bemüht sich die FF Söll um eine verbesserte Ausstattung: durch den Reinerlös eines Glückstopfes und durch kräftige Mithilfe der Gemeinde kann eine 2. Landfahrspritze angeschafft werden.
1897
Mit der FF Ellmau wird erstmalig eine Talschaftsübung durchgeführt.
1898
Für die Verdienste um Gründung und Ausbau der FF Söll wird dem Gemeindevorsteher Peter Horngacher Stöckl ein Ehrendiplom überreicht.
1899
Am 17. September 1899 findet in Söll der 24. Bezirksfeuerwehrtag statt. Die FF Söll absolviert im Durchschnitt jährlich 10 Schulübungen, 2 Nachtübungen und jeweils 1 - 4 Übungen für die Steiger und Spritzenmannschaften.
Beim Brunnhof wird ein weiterer Hydrant errichtet.
1900
Der Gründerkommandant Johann Moser scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus.
Zusammensetzung des neugewählten Ausschusses:
Hauptmann Florian Oblasser
Hptm. Stellvertreter Andrä Vötter
Schriftf./Zeugwart Leonhard Oberhauser
Kassier Ignaz Hofer
Steigerführer Georg Thaler
Spritzenmeister Johann Angerer
Schlauchmannschaftsfr Johann Rainer
Bei besonderen Anlässen übernimmt Kdt. Stv. Andrä Vötter die Kommandantenstelle, weil Hpt. Oblasser nicht militärisch ausgebildet war.
Schwere finanzielle Sorgen drücken Gemeinde und Feuerwehr. Man erwägt sogar ein Majestätsgesuch an den Kaiser zu richten, um die notwendigen Reparaturen am desolaten Spritzenhaus vornehmen und finanzieren zu können.
1901
Tod des Gründerhauptmannes Johann Moser
1902
Bei der Vollversammlung wird Andrä Vötter zum neuen Kommandanten bestellt.
1906
10 Jahre FF Söll. Interessantes Detail aus der Chronik:
"... durch den damaligen Löschinspektor Egger werden vier Feuerwehrkameraden mit der 25-jährigen Verdienstmedaille ausgezeichnet... Peter Horngacher, Franz Bliem, Jakob Klingler und Michael Kaufmann... "
1909
34 Delegierten - und Bezirksfeuerwehrtag in Söll. Die FF Söll zählt über 70 Aktive.
1912
Der Theaterverein Söll spendet der FF Söll den gesamten Reinerlös des Theaterjahres, damit die Feuerwehr ihre Landfahrspritze in Reparatur geben kann.
1914 -1918
Schwere Zeiten für das Feuerwehrwesen: Auf Anregung der Gemeindeführung werden bei Nacht Feuerwachen aufgestellt, weil die Bevölkerung dem »Russenlager« mit Argwohn gegenübersteht. In dieser Zeit melden sich sogar Frauen für den Dienst bei der Feuerwehr. Insgesamt haben 63 Feuerwehrkameraden den Kriegsdienst geleistet. Die Gedenktafel in der Kriegerkapelle zählt 14 gefallene Mitglieder der FF Söll.
1920
Ein orkanartiger Sturmwind richtet in der ganzen Gemeinde großen Schaden an. Auch das baufällige Spritzenmagazin wird dabei total zerstört. Die noch heil verbliebenen Gerätschaften werden bei einzelnen Höfen und Scheunen untergebracht.

Stolz präsentiert sich 1921 das Festkomitee
1921 in krisengeschüttelter Zeit gelingt dank der Gemeindeunterstützung und viel Eigenleistung der Neubau eines Spritzenmagazins. Im Erdgeschoß wird die Gemeindekanzlei, im 1. Stock eine Wohnung für den Gemeindesekretär eingerichtet.
1922
In der Gemeinde wird ein Natural-Brandschaden-Hilfsverein gegründet.
Diese Initiative der Feuerwehr und Gemeinde hat in den Zeiten der Inflation einen erfreulichen Andrang zur FF zur Folge: Der Mitgliederstand erreicht mit 106 aktiven Mitgliedern eine Rekordmarke!
1923
Einführung des Florianifestes.
Der Bezirksverband bemängelt schadhafte Wasserreservoirs, veraltete Spritzen und mangelhafte Koordination zwischen Gemeinde und Kommando. 1924 Überall große Not.
Die Inflation strebt ihrem Höhepunkt zu:
der Eintritt für den Feuerwehrball beträgt 10.000 Kronen. Dafür bringt der dabei veranstaltete »Glückstopf« 7 Millionen Kronen ein. 1925 Nach und nach kann die FF neu uniformiert werden.

Auf, zur Schau-Übung mit dem "Dieselroß" von Ager Johann - Untersteintal zum "Brandobjekt"
1926
30 Jahre Feuerwehr Söll
Das Jubiläumsprogramm wird am Vorabend mit einer »Serenade« und einem Fackelzug am Kirchplatz eingeleitet
Nach feierlichem Gottesdienst am Festtag erfolgt das Gedenken beim Kriegerdenkmal.
Am Nachmittag wird eine Schauübung angesetzt, die aber wegen aufkommenden Gewitters unterbrochen werden muss. Auch die Defilierung und Dekorierung muss in den »Feldwebel« verlegt werden.
Das Jubiläumsfest endet am Abend mit einem unterhaltsamen Feuerwehr - Familienkränzchen.
Die Mitgliederzahl erhöht sich auf 126 Feuerwehrmänner.
1927
Andrä Vötter wird anlässlich seines 25-jährigen »Dienstjubiläums« zum Ehrenkommandanten ernannt.
1927
Man beabsichtigt auch im Weiler Hauning eine FF Fraktion zu gründen. Vorläufig scheitert sie an der Bereitstellung der notwendigen Ausrüstung.
1930
Martin Angerer und Peter Feyersinger absolvieren einen Maschinistenkurs mit »Sehr gut«.
1931
Anlässlich des Florianifestes am 17. Mai fand die feierliche Weihe einer neuen Motorspritze statt.
1932
Nach der Neu-Uniformierung entschließt sich die FF auch für den Ankauf einer neuen Fahne. Bei außerörtlichen Einsätzen übernimmt die Frächterei Maier den Personen- u. Gerätetransport.
1933
Streif Josef wird zum neuen Kommandanten bestellt.
Der Bauernhof von Unterstegen brennt bis auf die Grundmauern nieder.
1934
Umsturzversuche erschüttern das Land
1935
Die FF stellt Personal für Feuerwachen während der Nacht ab. Trotz unruhiger Zeit zählt die FF einen Mitgliederstand von 130 Mann. Es wird neuerlich eine Fraktionsgründung für Hauning geplant, auch für Stockach werden Überlegungen angestellt.

Mit festlichem Programm wurde 1936 das 40-Jahr-Jubiläum begangen, bei dem auch eine weitere Motorspritze eingeweiht wurde.
1937
Mit diesem Jahr treten die neuen Feuerwehrbestimmungen in Kraft, die nicht überall Freude auslösen...
Es kann eine moderne Lichtanlage angekauft werden.
1938
Ein großer Teil der Feuerwehrmänner wird zum Militärdienst eingezogen. Mit den »neuen« Behörden entwickelt sich ein wahrer »Papierkrieg«.
1939
Ausbruch des 2. Weltkrieges. Der Großteil der Feuerwehrmänner wird zu den Waffen gerufen. Das gesamte Inventar der FF wird der Gemeinde übereignet.
1945
Dramatische Mai-Tage in Söll, nachdem sich rückflutende NS-Gruppierungen den anrückenden Amerikanern widersetzen und den gesamten Ort in große Gefahr bringen. Bei einem Gefechtswechsel gerät der Gründbichlhof in Brand.
Die FF Söll trauert um 5 gefallene Mitglieder.
1946 50 Jahre Feuerwehr Söll .
Die Auswirkungen des Krieges waren kein Anlass zu größeren Feiern, wie es sich für das »Goldene Jubiläum« gebührt hätte.
Umso beherzter geht man an den Wiederaufbau und verhilft der Tradition des Feuerwehrwesens zu neuer Aufbruchstimmung.
1949
Bei der Jahreshauptversammlung am 6. März 1949 wird der Tischlermeister Josef Lettenbichler zum neuen Kommandanten der FF Söll gewählt.
In der FF Kasse befinden sich ganze 67.- Schilling. Der Mitgliedsbeitrag wird auf S 2.- erhöht.
1950
1950 hatte die FF Söll folgenden Ausrüstungsstand:
2 Tragkraftspritzen 2 Schlauchwägen 600 m B Schläuche 120 m C Schläuche 4 Strahlrohre abstellbar
3 Strahlrohre nicht abstellbar 1 Gerätehaus gemauert
Wasserversorgung
1 Hochdruckleitung mit 8 Hydranten
1 Tiefbrunnen 2 Bäche
1951
Die Gemeinde Söll zählte 1951 1.875 Einwohner 321 Häuser
1952
Am 14.9.1952 findet in Söll der 76. Bezirks-Feuerwehrtag statt.
1955
Eine weitere Motorspritze wird angekauft. Die verdienten FF Mitglieder/Funktionäre, Stefan Bockenauer und Stefan Feyersinger werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
1958
Johann Horngacher - Bauer beim Thurner wird zum neuen FF Kommandanten gewählt. Altkdt. Josef Lettenbichler wird zum Ehrenkommandanten ernannt. Erstmals wird ein Feuerwehrball abgehalten.
Am 22. Juni 1958 findet die Gründungsversammlung der Fraktion Hauning statt, für deren Zustandekommen sich vor allem Josef Rainer - Diechtl verdient gemacht hat. 1961 Auftakt zu einer herzlichen Partnerschaft
FF Mammendorf/Bayern - FF Söll
1963
Zum neuen FF-Kdt. Stellvertreter wird Johann Niederacher - Laiharting, bisher Kommandant der FF Fraktion Ried - gewählt.

Das 1965 geweihte Gerätehaus, das heute als Gemeindebauhof dient.
1965
Am 15./16. Mai erfolgt mit großem Festprogramm die Weihe des neuen Gerätehauses, eines KLF-Fahrzeuges, sowie 2 Motorspritzen.
1966
Anlässlich der Neuwahlen wird Johann Niederacher als Kommandant, zu seinem Stellvertreter Josef Rainer - Diechtl gewählt.
1967
Ein verheerender Brand macht die Familie von Unterobhaus obdachlos.
1968
In Zusammenarbeit mit dem Wintersportverein Söll organisiert die FF Söll das 1. Bez. Feuerwehrschirennen.
Die veranstaltende FF stellt auch mit Mödlinger Peter den 1. Bezirksmeister.
Kommando von damals:
Kommandant Johann Niederacher Stellvertreter Josef Rainer Schriftführer Johann Embacher Kassier Sebastian Niederacher Gerätewart Mathias Feichter Fähnrich Michael Feyersinger
1970
Die Feuerwehr ersteht einen 2.000 I Tankwagen. Der Kauf wird neben den obligaten Subventionen durch eine Sammlung mitfinanziert.
1971
Mit großem Festprogramm begeht die FF Söll ihr 75-jähriges Bestandsjubiläum.
Sie zählt 81 aktive Mitglieder und 24 Reservisten.
1973
In den Fraktionen gibt es Neuwahlen, bei denen Josef Rainer für Hauning und Johann Ortner für Ried bestätigt werden.
Die FF kauft gänzlich aus Eigenmittel (Vereinskasse) einen Landrover und einen Puch-Haflinger an.
1974
Erstmals kommt der Gedanke nach einer Talschafts-Schwerpunktfeuerwehr auf: dazu findet eine regionale Großalarmübung statt. Schlimme Folgen hat ein Brand im Hotel Tyrol und beim Schwazerbauern.
Die Einsätze gehen immer häufiger über Ortsgrenzen hinaus und sind oft rein technischer Art. Die FF trägt dieser Entwicklung mit vermehrter Bereitschaft zu Übungen und Kursbesuchen Rechnung. Die FF erweitert in Eigenregie ihr Gerätehaus, um Fahrzeuge und Gerät ordnungsgemäß unterbringen zu können.
1975
Ein arbeitsreiches Jahr für die FF:
ein Feuerteufel geht um und versetzt die ganze Region in Angst und Schrecken. Die Höfe von Kronegg und Unterniering brennen bis auf die Grundmauern nieder, weitere Brände in Söll und Scheffau verlangen viel Einsatz. Die FF leistet 1.000 Stunden für Aufräumungsarbeiten. Eine Sturmkatastrophe wütet und deckt 5 Häuser ab, das Gerätehaus platzt aus allen Nähten- ein Grundkauf platzt am Nein der Grundbesitzer
1976
Beim Brand am Klammerhof beweisen die Florianijünger bei 20 Minusgraden Schlagkraft, Ausdauer und Einsatzbereitschaft.
1977
Begleitet von Bürgermeister Simon Zott und der Musikkapelle macht sich die FF Söll auf nach Mammendorf, um mit der Partnerfeuerwehr deren 100-jähriges Bestehen zu feiern.
Der Tankwagen absolviert in diesem Jahr bereits 40 Einsätze. Viele Stunden Einsatz erfordert auch ein Hochwasser des Stampfangerbaches.
1978
Es ist das Jahr der schweren Verkehrsunfälle: 2. Mai : 2 Tankwagen stoßen zusammen und richten ein verheerendes Inferno an.
16. Juli: Folgenschwerer Unfall an der Todeskreuzung (B 312 - Eibergbstr.)
Die FF wird immer mehr zum technischen Einsatztrupp !
1979
Bgm. Zott überrascht die FF mit der Zusicherung eines Grundkaufs für ein neues Gerätehaus. Es können konkrete Planungsvorbereitungen getroffen werden.
Holzer Johann wird von Kdt. Hans Niederacher zum Atemschutzbeauftragten bestellt.
1980
Ehrenkommandant Lettenbichler Josef wird am 8. August zu Grabe getragen. Beim Neubau des Gerätehauses werden 1.676 freiwillige Schichten geleistet.
1981
Im März wird der »alte« Tankwagen an die FF Bruck/Zillertal verkauft und an dessen Stelle ein modernes TLF 4000 von der FF Schlitters angekauft und in Dienst gestellt.
Am 25. 3. fährt eine Gruppe unserer Wehr nach Mammendorf zur Beerdigung von Alfred Löffler, welcher als 1. Vorstand maßgeblichen Anteil am Zustandekommen der Partnerschaft zwischen den Feuerwehren Mammendorf/Bayern und Söll hatte.
Ein Großeinsatz für die FF bedeutet ein Brand auf der »InnerkeatAlm« am 12. 6. auf ca. 1.600 m Seehöhe. Die sog. Koglerhütte wurde zwar ein Raub der Flammen, aber die übrigen aus Holz errichteten Almhütten können gerettet werden.
Zur Nachtzeit des 25. 6. brennt das legendäre »Haberstrohhäusl« völlig nieder. Benachbarte Objekte können vor Schaden bewahrt werden.
Am 21. 8. kommt es zu einem Dachbodenbrand im Wohnhaus Rainer mitten im Dorf, wo größerer Schaden ebenso verhindert werden kann wie bei einem Brand mit Explosion im Ferienhotel Schindlhaus.
Am 8. September wird ein Rettungsschlauch zur raschen und leichteren Bergung von Personen, sowie eine Bergeschere angekauft

Aus diesem Wrack konnte unser FF Kamerad nur mehr tot geborgen werden
1982
Am 12. Februar fährt eine Abordnung unserer Wehr zur Beerdigung von Bezirksfeuerwehrkommandant Eduard Neumayr nach Kufstein. Bei einem schweren Verkehrsunfall im Bereich der Einfahrt zur Fraktion Hauning wird unser FF Kamerad Andreas Mühlbacher tödlich verletzt. Im Laufe des Frühjahres wird der Schulungsraum von den Kameraden in Eigenregie fertiggestellt. Insgesamt werden ca. 600 Stunden kostenlos gearbeitet, damit am 16.4. die 1. Jahreshauptversammlung im neuen Schulungsraum abgehalten werden kann, in dessen Verlauf Kommandant Niederacher Hans zum Ehrenmitglied ernannt wird. Am 7.5. wird die FF zu einem Brand beim Hinterschießlingbauer / Scheffau gerufen. Am 23. Mai wird Niedermühlbichler Peter offiziell zum Gerätewart ernannt - er folgt in dieser Funktion Koch Franz nach. Am 8. Juni wird die FF zu einer Suchaktion nach einem abgängigen Urlaubsgast gerufen. Leider kann dieser im Bereich des »Jodlwaldes« nur mehr tot geborgen werden. Am 9. Juni begleitet eine große Trauergemeinde den Kameraden und langjährigen Schriftführer Christoph Mayerl auf seinem letzten Weg. An den Folgen eines tragischen Arbeitsunfalles verstirbt am 23.7. FF Mitglied Jakob Obwaller. Am 4. Oktober fordert ein schwerer Verkehrsunfall auf der Eibergbundesstraße bei einem Zusammenstoß eines Omnibus (F. Weiss) mit einem LKW zwei Todesopfer. Am 7. Dezember wird der Ankauf eines LFB fixiert, welcher beim Fest im kommenden Jahr eingeweiht und später durch Umrüstung zu einem LF abgeändert wird.
1983
Am 1. Feber fährt eine Abordnung zur Beerdigung von Ludwig Mayer (langj. Vorstand der Partnerschaftsfeuerwehr) nach Mammendorf/Bayern. Mit 4. März wird Alois Schachner zum 2. Gerätewart ernannt. Am 1. August muss ein Waldbrand im Bereich der »Fiaggen-Wand« am Achleitberg unter sehr schwierigen Verhältnissen bekämpft werden. Am 7. September wird Kdt. Hans Niederacher zum Abschnittskommandanten des Abschnittes llI Kirchbichl gewählt. Am 1. Oktober wird ein »Tag der offenen Tür« abgehalten, der regen Anklang in der Bevölkerung findet. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Feuerlöscher überprüft und zusätzlich eine Giftmüllsammlung abgehalten.
1984
Am 15. Jänner wird die FF zur Brandbekämpfung beim »Topfbauer« nach Itter gerufen. Das Ehrenmitglied Mitterer Christian - auch langjähriger Fraktionskommandant in Ried wird am 2.2. zu Grabe getragen. Am 26. 8. begleitet eine große FF Abordnung das Ehrenmitglied Niederacher Peter (Mühlbichl) auf seinem letzten Weg.
1985
Am 22. Jänner gibt eine große Abordnung Altbürgermeister, Ehrenbürger u. FF Kamerad Alois Achorner das letzte Ehrengeleit.
Bei den Bezirks FF Schimeisterschaften am 23. Feber in Hochsöll erringt Mödlinger Peter den 1. Platz in seiner Altersklasse.
Bei einem Brand eines Omnibus auf der B 312 im Bereich Straßenkreuzung Hauning Einfahrt am 28. Juli wird schnelle Hilfe geleistet, ebenso bei einem schweren Verkehrsunfall am 3. August im Bereich des Denggenwaldes. Trotz Einsatz der Bergeschere können die drei Insassen nur mehr tot geborgen werden. Am 6. und 15. August führen starke Regenfälle zu zahlreichen Überschwemmungen in Kellern mehrerer Wohnhäuser. Die FF ist mit dem Auspumpen viele Stunden im Einsatz.
Eine delikate Aufgabe hat die FF am 2. November zu lösen: es gilt beim Schnapflbauern eine Kalbin aus dem Wasserschacht zu bergen !
1986
Am 29. Jänner führt ein Brand beim Edbauern zu einem Großeinsatz. Dank des raschen Einsatzes kann größerer Schaden vermieden werden. Wieder gibt es zahlreiche technische Einsätze in Sachen Verkehr auf der B 312: u.a. Schwerer Verkehrsunfall im Bereich der Straßenkreuzung, ein LKW Brand im Bereich Bocking u.a.
1987
Am 24. Jänner wird die FF zur Hilfeleistung bei einem Brand im Wirtschaftsgebäude nach Scheffau-Hinterstein gerufen. Im Mai dieses Jahres wird die Bezirksalamierung in Betrieb genommen.
Bei einem Verkehrsunfall am 12. Juli im Bereich der Hohen Brücke wird eine Person schwerstens verletzt und muss mit Hilfe der Bergeschere aus dem Wrack geborgen werden.
1988
Am 19. Februar 1988 sind Neuwahlen angesetzt. Der seit 1965 amtierende Kommandant Johann Niederacher muss aus gesundheitlichen Gründen seine Funktion zurücklegen.
Bei einem schweren Unfall im Bereich der Steinerhäuslbrücke müssen 4 Schwerverletzte mit der Bergeschere geborgen werden. Ein brennende Ölheizungsanlage am 30.3. und ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 312 am 6.4., bei dem wieder einmal der Rettungshubschrauber angefordert werden muss, sind nur ein paar Schwerpunkte des 1. Halbjahres. Am 10.6. wird ein Stromagregat angekauft, wobei 50% der Kosten aus der Kameradschaftskasse bezahlt werden. Bei einem Verkehrsunfall am 2.7. nahe des Gasthof Bocking wird durch Einsatz größerer Mengen Bindemittel das Abfließen von Treibstoff ins Erdreich verhindert. Am 15.7. heißt es einen Küchenbrand in einem Wohnhaus zu bekämpfen.
1989
Die Bezirksfeuerwehrschirennen werden von der FF Bad Häring ersatzweise in Hochsöll durchgeführt: die Vertreter der FF Söll wissen den Heimvorteil zu nützen und erreichen gute Platzierungen: Klassensiege für MODLINGER Peter OBWALLER Josef ein 3. Platz für FEICHTER Johann
Schwere Verkehrsunfälle kennzeichnen die Einsatzstatistik:
22.4.: Verkehrsunfall im Bereich Denggenwald mit Einsatz der Bergeschere und Entsorgung ausfließenden Treibstoffs durch Bindemittel Am 21.6. ereignet sich bei Mühltal - Itter wieder ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem es ein tragisches Todesopfer zu beklagen gibt. Schwere Verletzungen erleidet Sillaber M. bei einem Unfall auf der Eibergbundesstraße. Insgesamt sind es wieder rund 50 technische Einsätze, die zu Lasten Verkehr und »Transitstrecke B 312« gehen Wehreinsatz erfordert auch Hochwasser am 15. Dezember 89 im Ortsteil Hauning. Ein Heizkesselbrand komplettiert die vielfältige Bilanz dieses ereignisreichen Jahres.
1990
Starke Regenfälle führen am 15. Februar zu mehreren Hochwassereinsätzen im Söller Einsatzgebiet. Zwischen 27.2. und 1.3. verlegen orkanartige Stürme die Eibergbundesstraße im Bereich Oberstegen, beschädigen Bäume die Pension Huter, beim Koglbauer am Salvenberg wird das Blechdach teilweise abgetragen - die Feuerwehr ist insgesamt ca. 70 Stunden im Einsatz. Zwischen Einsätzen und Hilfeleistungen findet die Jahreshauptversammlung 90 statt: Zu einem Waldbrand in EIImau muss die FF Söll am 18.3. ausrücken. Eine Schmutzwasserpumpe sowie eine neue Motorsäge werden am 2.4. angekauft. Am 5.4. kommt es um Mitternacht zu einem Brand in der Garage und dem darüberliegenden Gebäude des J. Exenberger im Ortsteil Wies. Die FF ist bis in die Morgenstunden im Einsatz.
Am 3. Juli geht eine Mure auf das Anwesen »Mittern« am Paisslberg ab. Steine und Geröll landen in der Bauernstube
Zu einem Verkehrsunfall auf der B 312 im Bereich EllmauAuwald wird die FF am 12. 7. gerufen, um Hilfe mittels Bergeschere zu leisten.
Am 13. 7. gerät der Traktor des Christian H. auf dem Forstweg zu seiner Alm in Brand, der auch den nächstliegenden Waldbereich gefährdet. Das rasche Eingreifen des TLF kann Schlimmeres verhindern.
Am 17. 9. müssen mehrere Verletzte nach einem Unfall beim Gasthof Bocking mit der Bergeschere befreit werden.
1991
Bei den Bezirksschimeisterschaften am 16.2. in Alpbach können die Vertreter der FF Söll wieder ausgezeichnete Platzierungen erringen: MÖDLINGER Peter gewinnt seine Altersklasse, OBWALLER Josef und HÖRL Alois belegen jeweils die 2. Plätze ihrer Gruppe.
Bei einem Verkehrsunfall am 6.4. auf der Eibergbundesstraße müssen die Verletzten mit der Bergeschere aus dem Wrack geborgen werden.
Am 15.4. verursachen spielende Kinder einen Waldbrand im Bereich »Franzlwald« Durch das rasche Eingreifen kommt es zu keinen großen Schäden. Am 15.4. kommt es zu einem Verkehrsunfall auf der B 312. Es müssen Dieseltanks umgepumpt werden.
Am 13.7. und 3.8. führen starke Regenfälle zu überschwemmten Kellern in mehreren Wohnhäusern. Die FF steht insgesamt mehr als 90 Stunden im Einsatz.
Eine Mure verlegt am 8.8. die Eibergbundesstraße im Bereich Hohe Brücke.
Ein nochmaliger Katastropheneinsatz ist am 22.12. notwendig, nachdem anhaltender Schneeregen zu zahlreichen Kellerüberflutungen führt.
1992
Am 29.2. wird das neue Rüstfahrzeug aus Vorarlberg überstellt und in Dienst genommen. Die Einweihung erfolgt am 18.7. im Rahmen des großen Feuerwehrfestes. Für die Finanzierung werden 250.000.- aus der Kameradschaftskasse bereitgestellt. Das neue Rüstfahrzeug muss seine Feuertaufe am 29. März 1992 bestehen, als nach einem schweren Busunglück im Bereich Ager/Stoll Großeinsatz angesagt ist....
Am 26.10.1992 fährt eine größere Abordnung der FF Söll nach Mammendorf zur Feier »30 Jahre Partnerschaft FF Mammendorf - FF Söll« Die Partnerschaft zwischen den beiden Feuerwehren wurde am 27. Mai 1962 mit einem Gegenbesuch begründet. Die kameradschaftlichen Kontakte werden nach wie vor intensiv gepflegt, es gibt zahlreiche gegenseitige Besuche und Treffen, die Zeugnis freundschaftlicher Bindungen geben. Am 7.8. muss wieder zu einem Hochwassereinsatz ausgefahren werden, ein Verkehrsunfall mit drei Schwerverletzten auf der Eibergbundesstraße bedarf des Einsatzes mit der Bergeschere. Bei einem weiteren Verkehrsunfall auf der B 312 werden mehrere Fahrzeuge beschädigt - die Feuerwehr ist mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Zu einem Brand am Haslachhof in Kirchbichl wird die Wehr am 14.12. gerufen, ebenso zu einem Kellerbrand in einem Söller Wohnhaus. Spektakulär ist ein Einsatz am 25.11.- ein Auto muss aus dem Moorsee geborgen werden.
1993
Das Jahr 1993 beginnt am 23.1. mit einem Großeinsatz an der Straßenkreuzung, an der mehrere Verletzte nach einem schweren Verkehrsunfall geborgen werden müssen.
Auf einem Anwesen am Achleitberg kommt es am 1.3. zu einem Kaminbrand.
Am 17.3. werden zahlreiche Keller im Ortsgebiet überflutet - die FF wird zum Hochwassereinsatz gerufen.
22. März 1993 Neubesetzungen
von wichtigen Funktionen:
HORNGACHER Michael Gerätewart
ORTNER Martin Funkbeauftragter
SIMONINI Johann Atemschutzbeauftragter
TREICHL Florian Fähnrich
1. Juni 1993 Brandeinsatz in Itter beim »Hintered-bauern«
28. Juni Brandeinsatz bei der Volksschule in Scheffau
19. Juli Hochwassereinsatz bei der Raiffeisen Wohnanlage, sowie am 23. August. bei mehreren Wohnhäusern.
28. September Verkehrsunfall bei der »Hohen Brücke«
21. Oktober Verkehrsunfall beim Gasth. Bocking
22. November Zur schnelleren Rauchfreimachung von Räumlichkeiten wird ein Belüftungsgerät angekauft.
8. Dezember Bergung eines verunfallten Autos auf der Eibergbundesstraße.
1994
Anlässlich des Ehrenabends am 7. Mai 1994 werden Alt Bez. FF Kdt. Karl Farthofer und Alt Bez. FF Inspektor Bruno Hafner mit der Ehrenmitgliedschaft der FF Söll ausgezeichnet.
26. Jänner 1994 Verkehrsunfall beim Kühlhof Ager, sowie wenig später beim Denggenwald
13. April Bergung eines verunfallten Fahrzeuges
25. Mai und 29. Juni Einsatz und Bergung bei Verkehrsunfällen auf der Eibergbundesstraße
26. und 27. Juli Einsatz bei Hochwasserkatastrophe in Wörgl
1. August Waldbrand beim Kaufmannbauern/Eiberg
10. und 16. August Bergung notgelandeter Drachenflieger (beim Freibauern und zu Oberhausberg)
Bei den 6. Tiroler Feuerwehr Schimeisterschaften in Westendorf erringt Obwaller Josef neuerlich einen 1. Platz in seiner Klasse.
5. Februar Fahrzeugbergung im Bereich Steinerbach
16. März Öleinsatz am Moorsee
25. März Schwerer Verkehrsunfall auf der B 312 Mühltal
Am 1. April verliert die FF mit dem Ableben von Johann Ortner einen verdienten FF Funktionär und den ehemaligen Fraktionskdt. von Ried.
14. August Schwerer Verkehrsunfall auf der Eibergbundesstraße
6. September Unfall beim Denggenwald
21. August 1994 Schwerer Verkehrsunfall beim Denggenhof, der einen langen Einsatz und die Anforderung des Rettungshubschraubers nötig macht.
25. August 1994 Schwerer Verkehrsunfall diesmal beim Kühlhof Ager
31. August 1994 Weiterer Unfall mit Einsatz von Bergeschere
3. Dezember 1994 Brandbekämpfung beim Hagenhof in Scheffau - Hinterstein
1995
Am 4. November fordert der plötzliche Wintereinbruch sein erstes Todesopfer auf der berüchtigten B 312.
Am 8. Dezember wird in Scheffau ein PKW Lenker unschuldiges Opfer eines LKW Manövers. Die FF kann den jungen Familienvater nur mehr tot aus dem völlig zermalmten PKW bergen.
Am 20. Dezember 1995 gerät das Anwesen des G. Laihartinger - Unterkoller in den Mittagsstunden in Brand. Das Wohnhaus sowie die Tiere können gerettet werden, die Scheune brennt vollständig nieder. Der Familie wird umfassend Hilfe zuteil. Dank der breiten Zusammenarbeit können die Aufräumungsarbeiten in Rekordzeit abgeschlossen werden.
1996
Am 4. Jänner 1996 kommt es beim Landhaus Lenz zu einem Kaminbrand der gottlob keine größeren Schäden hinterlässt.
Am 2. Feber fordert ein ein schwerer Verkehrsunfall bei der Einfahrt Scheffau wieder ein Todesopfer.
Am 5. Feber erfolgt wieder ein Einsatz bei einem schweren Unfall bei Itter - Mühltal, wo neben Schwerverletzten leider auch wieder eine tödlich verletzte Beifahrerin zu bergen ist.
Am 8. Feber fordert die Straße wieder ein Einsatz von Bergeschere bei einem Zusammenprall eines Kleinbusses mit einem LKW bei der Einfahrt zum Parkplatz der Bergbahn Scheffau; insgesamt sind 7 Schwerverletzte zu versorgen. 4 Rettungsmannschaften und 2 Notarzthubschrauber sind am Einsatzort.

